Den Bienen auf der Spur

 

Quedlinburg. Von Gerd Alpermann 16.08.2015

 

Der Ökogarten erhält rund 7 000 Quadratmeter an Fläche hinzu. Nachdem die Bürgerstiftung Quedlinburg 35 000 €  für den Förderverein Natur- und Umweltzentrum gesammelt hat (die MZ berichtete mehrfach), geht es jetzt um die Nutzung des Areals. „Das Konzept steht. Zwar sind noch einige Formalitäten für den Kauf von der Stadt zu erledigen, aber mit dem Beginn des nächsten Jahres wollen wir an die Gestaltung gehen“, sagt Brita Appelt, die Leiterin des Ökogartens. Geplant ist die Einrichtung eines Imkerlehrpfads sowie eines Naschgartens.

Brita Appelt rechnet mit drei Jahren bis alles so hergerichtet ist, wie es die Konzeption vorsieht. Von den 7 000 Quadratmetern werden rund 5 000 in die Umgestaltung einbezogen. Die weiteren 2 000 Quadratmeter sind Restflächen, die vorerst mehr oder weniger brach liegen bleiben. Die Leiterin des Ökogartens hofft bei der Gestaltung auf eine Unterstützung durch die Kommunale Beschäftigungsagentur - Jobcenter Harz (KoBa). Es handelt sich um das Programm „Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt“, die Nachfolge der Bürgerarbeit. Nach ersten Gesprächen zeigt sich die Leiterin des Ökogartens optimistisch. Vier Stellen sind beantragt, die über drei Jahre befristet sind. „Es wäre toll, wenn wir eine solche Unterstützung erhalten und in den drei Jahren das Gelände ungestalten können“, denkt Brita Appelt. (mz)